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Tiefbau

Tiefbau

Das Straßennetz der Stadt Bramsche umfasst rund 950 Kilometer und ca. 90 Bauwerke, darunter Brücken, Tunnel, Durchlässe und Lärmschutzeinrichtungen. In der Tiefbauabteilung werden alle Entwürfe für den Straßenbau selbst angefertigt – vom Weg über Wohnstraßen und Plätzen bis hin zu Hauptverkehrsstraßen und Verkehrsknotenpunkten. Bis die baureifen Ausbaupläne fertiggestellt sind, sind umfangreiche Abstimmungsverfahren und die Beteiligung der Öffentlichkeit notwendig. Ebenfalls müssen Analysen des ruhenden Verkehrs sowie Verkehrsberuhigungskonzepte bei den Planungen berücksichtigt werden.
Wenn das Verfahren der Planung der Straßen abgeschlossen und der Rat der Stadt Bramsche dem zugestimmt hat, erfolgt die Ausschreibung der Baumaßnahme und die Vergabe der Bauaufträge.

Zu den Baumaßnahmen der Tiefbauabteilung gehören


  • Straßen, Plätze, Geh- und Radwege
  • Straßenentwässerungsanlagen
  • Straßenbeleuchtung
  • Lärmschutzeinrichtungen
  • Parkplatzanlagen
  • Fahrradabstellanlagen

Auch der Brücken- und Wasserbau gehört zu den Tätigkeitsfeldern dieser Abteilung. Sie ist für den Entwurf, die Planung und Realisierung von Brücken, Fußgängertunneln, Stützmauern und Lärmschutzwänden sowie deren spätere Unterhaltung verantwortlich. Beim Hochwasserschutz arbeitet die Abteilung für Tiefbau eng mit dem Niedersächsischen Landesamt für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zusammen.

Der Ausbau des Hasesees als Hochwasserschutzmaßnahme ist dabei ein wichtiges und umfangreiches Projekt. Der Hasesee ist künstlich zwischen der Altstadt und der Gartenstadt angelegt worden und gilt inzwischen als fester Bestandteil der Stadt Bramsche.

Des weiteren kümmert sich die Tiefbauabteilung um die Verkehrsplanung und um entsprechende Verkehrsleitsysteme. Dazu gehören u. a. die Fortschreibung des Generalverkehrsplans sowie die Erhebung von Verkehrsdaten.

Ein besonderer Aspekt ist die barrierefreie Gestaltung der Stadt Bramsche. Zur besseren Orientierung für Sehbehinderte und Blinde werden z. B. die Bushaltestellen im Wartebereich mit weißen Linien versehen. Speziell gepflasterte Teile der Straße ermöglichen ein ebenerdiges Überqueren der Fahrbahn mit Rollstühlen und Rollatoren. Seit neustem werden auch Ampelanlagen und neu angelegte Zebrastreifen mit dem Orientierungs- und Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte ausgestattet. Dies sind nur drei von vielen Maßnahmen, die zur Barrierefreiheit im Bramscher Straßenverkehr beitragen. Vom barrierefreien Bauen profitieren nicht nur Menschen mit Behinderungen und Ältere, auch für Eltern und Kinder, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind, wird mancher Weg leichter.


Kontakt
Stadt Bramsche
Fachbereich Stadtentwicklung, Bau und Umwelt
Abteilung Tiefbau
Cornelis van de Water
Hasestraße 11
49565 Bramsche
Tel. 05461 / 83-161
E-Mail cornelis.vandewater@stadt-bramsche.de

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